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Föderalismus und Demokratie für die Bergregionen wichtig

Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher spricht auf dem Bodenhausplatz in Splügen zum 1. August

Magdalena Martullo-Blocher, Unternehmerin der EMS-CHEMIE und Nationalrätin, erinnerte in Ihrer Ansprache zum 1. August auf dem Bodenhausplatz in Splügen vor rund 200 Personen an die harten Bedingungen der jahrhundertelangen Handelsbeziehungen über die Alpenpässe. Der Güteraustausch war von vielen Unwegsamkeiten wie Eis und Schnee, Lawinen und Steinschlägen geprägt. Auch heute kämpft die Gemeinde Rheinwald für ein sinnvolles Zusammengehen von Natur, wirtschaftlicher Nutzung und Verhinderung von Abwanderung. Auch die einfachen, aber weitsichtigen Gründerväter der Schweiz nahmen 1291 ihr Schicksal selbst in die Hand, lehnten sich gegen die habsburgischen Vögte und fremden Richter auf und schworen sich gegenseitige Schutz.
Die Eidgenossenschaft werde immer wieder von der „Arglist der Zeit“ bedroht, jedoch habe sich das Volk stets „mutig und engagiert“ für die direkte Demokratie und Unabhängigkeit entschieden, erklärte Martullo. Gerade ein Land mit Stärken und wichtigen Handelspositionen werde von aussen immer wieder unter Druck gesetzt. So wolle die EU immer noch „fremde Richter“ und fremdes Recht in der Schweiz installieren und Abgaben wie die Kohäsionsmilliarde eintreiben. Auch Angriffe von fremden Steuervögten wie der OECD seien heute nach wie vor vorhanden.
So sei der Bundesbrief heute weiter aktuell. Deshalb brauche es, besonders in den Bergregionen, Bürgerinnen und Bürger, welche mutig hinständen und sich für ihre Rechte und ihr Auskommen wehrten. Nur so könne man die weitere Entwicklung auch in diesen Regionen sichern, so Martullo.
Die Schweiz, ein Volk von Minderheiten, gehe schon seit 730 Jahren erfolgreich ihren Weg. Das funktioniere nur, weil alle, im Kleinen wie im Grossen, mitbestimmen und ihre Ideen einbringen können. „Wir Schweizer sind stolz auf unseren Föderalismus. Deshalb feiern wir nicht in Bern auf dem Bundeshausplatz, sondern gemeinsam draussen im Lande bei den Bürgern, wie etwa auf dem Bodenhausplatz in Splügen. Die Selbstbestimmung der Bürger gelte es als Säule der Schweiz mit allen Mitteln zu erhalten.“

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