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Informationsveranstaltung der SVP Davos zur SP-Waffeninitiative: Symptom- anstatt Ursachenbekämpfung

An der Informationsveranstaltung zur SP-Waffeninitiative schenkten sich die Referenten Grossrat Sascha Müller, Vorstandsmitglied der SVP Gianrico Vivalda wie Beat Angerer, Zentralpräsident des Bündner Patentjägerverbandes nichts. Das Publikum erfreute sich an der spannenden Diskussion in der Milch Arena.

SP-Grossrat Sascha Müller erläuterte zu Beginn, dass die Initianten der Volksinitiative „Schutz vor Waffengewalt“ nach den Fällen von Höngg oder dem Familiendrama Rey-Bellet ein restriktiveres Waffengesetz wünschten, welches insbesondere auch die Armee-Waffe einbezog. Dagegen wendete Gianrico Vivalda ein, dass mit dem inzwischen verschärften Waffengesetz, die einen tragischen Fälle bereits verhindert hätten können und bei anderen Fällen auch die Initiative nicht ihre Wirkung zeige und entsprechend überflüssig sei.

 Präventionsbeitrag auf Kosten der Armee, Jäger und Schützen?

Grundsätzlich, so Co-Präsidentin der SVP Davos begrüsse sie die breite Thematisierung und damit verbundene Diskussion um Prävention von Suiziden wie häusliche Gewalt. Doch die SP-Waffeninitiative könne, so die Kontrahenten, mit der Symptombekämpfung, nämlich Schusswaffeneinzug keinen effektiven Beitrag zur Ursachenbehebung beitragen. Auch der Davoser Jäger und Waffenexperte Beat Angerer wies darauf hin, dass die Probleme nur gelöst werden können, wenn die Ursachen von häuslicher Gewalt und von Suiziden behandelt werden, nämlich das Problem „Mensch“ angegangen wird. Und dies sei natürlich viel schwieriger und werde durch die Initiative nicht gewährleistet. werden. Hingegen wären die Jäger, Schützen, Waffensammler wie die Milizsoldaten von der Initiative stark betroffen. Eine Annahme der Initiative würde vor allem mehr Bürokratie und Kosten bedeuten für diejenigen, die bis anhin einen verantwortungsvollen Umgang mit den Waffen bewiesen haben.

Mogelpackung?

Der Titel der Initiative sei vielversprechend und täuschend. Es werde dem Bürger mehr Schutz vor Waffengewalt in Aussicht gestellt. Leider gehe die Initiative jedoch nicht das Problem der illegalen Waffen an, welche in vier von fünf kriminellen Taten zum Einsatz kommen.

Parolenfassung

Bei ihrer anschliessenden Parolenfassung fasste die SVP Davos einstimmig die Nein-Parole für die SP-Waffeninitiative und zweimal die Ja-Parolen für die Teilrevisionen der Ortsplanung Outdoor-Center Färich und Seehöhe/Tschuggen.

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