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Mörgeli – Leserbrief von Mario Cortesi

Scheibchenweise gelangen in der Causa „Mörgeli“ interessante Neuigkeiten an die Oberfläche. Bisher wurde ausschliesslich „mangelnde Leistung“ als Grund für den Rausschmiss Mörgelis als Kurator des Medizinhistorischen Museums der Uni Zürich genannt. Politische Motive wurden von der Universitätsleitung stets als absurd abgetan. Aus der Sonntagspresse war nun aber zu entnehmen, dass die Mitarbeiterbeurteilungen, welche Mörgeli während der vergangenen 25 Jahre von seinen früheren Vorgesetzten erhalten hat, nie das Prädikat „sehr gut“ bzw. „gut“ unterschritten haben. Seit der linke Sozialhistoriker Flurin Condrau sein Vorgesetzter ist, erhält der nun geschasste SVP-Mann durchs Band nur noch ungenügende Noten für seine Arbeit. Möglicherweise haben die früheren Vorgesetzten die Arbeit Mörgelis 25 Jahre lang falsch eingeschätzt. Möglicherweise hat die Arbeitsqualität von Herrn Mörgeli im letzten Jahr dramatisch nachgelassen. Allenfalls möglich wäre aber auch, dass die neuerdings schlecht ausgefallene Mitarbeiterbeurteilung, kombiniert mit der Weitergabe derselben an die Medien, als Mittel diente, um einen politisch anders denkenden Mitarbeiter aus dem Amt zu jagen. Ich bin gespannt, wie es in der Sache Universität Zürich/Mörgeli weitergeht.

Der Fisch beginnt ja bekanntlich am Kopf zu stinken.

Mario Cortesi, Chur

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