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UDC Valposchiavo: Die zentralistische Strategie lässt nicht locker!

Am 4. November hat die örtliche Online-Zeitung „Il Bernina“ publik gemacht, was wir schon seit längerem vorausgesagt und gewusst haben: Ab dem 1. März 2014 wird der Zollübergang bei Campocologno nicht mehr regelmässig überwacht, auch nicht tagsüber. Die Zollbeamten werden ihren Hauptsitz in Samedan haben und von da aus werden ab und zu Beamte in die Täler zur Kontrolle geschickt. Wir sind enttäuscht und auch besorgt über diesen Entscheid! Die eidgenössische Zollverwaltung hat diesen unsinnigen Entscheid beschlossen, ohne die örtlichen Behörden zu konsultieren. Die Ausgangslage wurde sicher falsch eingeschätzt. Folgende negativen Auswirkungen könnten die Bevölkerung des Tales treffen:

1. Verlust von Arbeitsplätzen (wenn nicht sofort, ganz sicher in nächster Zeit)

2. Steigerung der Kriminalität durch Einbrüche und Diebstähle, Steigerung des Drogenhandels und der Aggressivität

3. Steigerung der illegalen Konkurrenz ausländischer Firmen durch Import von Dienstleistungen und Produkten

4. Steigerung von illegalen Importen ausländischer Ware durch Schweizer Bürger.

Diese Auswirkungen sind sehr realistisch, wenn wir die wirtschaftliche Situation in vielen europäischen Staaten und die bedrohliche Zunahme der Kriminalität in einigen angrenzenden Ländern betrachten. Die Bewachung des Zolles gilt als Abschreckung für kriminelle Personen und macht unsere Gegend sicherer und lebenswerter. Gemäss unserer Einschätzung sind die Kosten dieser Neuausrichtung in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht sehr viel höher als die Kosten der Zollbewachung. Man bedenke all die Kosten, die bei einem Einbruch anfallen, durch Polizeiaufgebot, Spezialisten, Anwälte und Gerichte, ohne die Unsicherheit der Bevölkerung zu kalkulieren. Auf Bundesebene, könnte man meinen, ist die Sicherheit der Bürger kein Grundbedürfnis mehr. Wie versprochen, sind wir auf Bundesebene mit allen einflussreichen Politikern, hauptsächlich unserer Partei, in Kontakt, damit die Zölle wieder rund um die Uhr bewacht werden und um diese gefährliche und zentralistische Strategie zu bremsen.

Wir fordern die anderen Parteien auf, vor allem diejenige die im kantonalen Parlament stark vertreten sind, dasselbe zu tun. Gleichzeitig hoffen wir, dass sich die örtlichen Behörden und die Region Valposchiavo sofort und mit aller Kraft darum bemühen, bei der eidgenössischen Zollverwaltung Druck auszuüben, um diese Strategie sofort zu stoppen.

SVP Valposchiavo

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