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Leserbriefe

„Wie man eine Kampagne richtig unterfüttert“ – LB von Kurt Siegrist

In der „SCHWEIZ AM SONNTAG“ vom 9.11.2014 zieht Andrea Masüger wieder einmal zynisch über die SVP her und unterstellt der grössten CH-Partei, sie mache eine Kampagne zulasten von Bedürftigen. Er behauptet in seinem Text, dass eine Einzelperson nur knapp sFr. 1’000.- und eine vierköpfige Familie etwa sFr. 2’000.- gemäss SKOS-Richtlinien Unterstützung erhalten sollte. Herr Masüger weiss offenbar nicht, dass zu diesen Grundbeträgen noch zusätzlich Wohnkosten, Kosten für die medizinische Grundversorgung, Zahnarztkosten sowie situationsbedingte Leistungen hinzukommen. Sozialbezüger zahlen auch keine Steuern. Anders als Herr Masüger sieht es ein Auftrag Casanova-Maron an die Regierung Graubündens (dat. 29. August 2014), nämlich das die SKOS-Richtlinien generell 10% zu kürzen sind. Dieser fortschrittliche und politisch breiter abgestützte Vorstoss zeigt uns Bündner auf, das Grossrats – Politiker mit Praxisbezug sehr wohl wissen wo Geld verschleudert wird und dementsprechend auch gemäss Ihrem Wählerauftrag eine Korrektur verlangen. Ich fordere Herr Mäsuger auf, bei den tatsächlichen Sozialkosten nicht nur Scheinzahlen zu publizieren und sich zuerst im eigenen Kanton bei den kompetenteren Grossräten im Detail zu informieren. Niemand und schon gar nicht die SVP will die schweizerische Sozialhilfe demontieren. Dies ist m. E. eine häufige falsche Unterstellung aus politischen Kreisen, welche in der Sozialindustrie ihre Brötchen verdienen. Kurt Siegrist, Tamins

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