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Medienmitteilung

Die Mitgliederversammlung der SVP Chur sagt NEIN zur Atomausstiegsinitiative.

Mario Cortesi, Präsident der SVP Chur, konnte am vergangenen Montagabend im Restaurant Schützenhaus in Chur einmal mehr eine grosse Anzahl Parteimitglieder begrüssen. Nebst weiteren Geschäften standen zwei interessante Referate auf dem Programm. Zum einen referierte der Physiker Dr. Andreas Bazzon zur Atomausstiegsinitiative, zum andern informierte Schulleiter und Sekundarlehrer Peter Kamber über die laufenden Reformen im Schulbereich und deren Auswirkungen auf die Lernenden und Lehrenden.

Einstimmig beschloss die Mitgliederversammlung der SVP Chur die Nein-Parole zur Atomausstiegsinitiative.

Nach den üblichen statutarischen Geschäften berichtete der Präsident der SVP Chur und Gemeinderat Mario Cortesi über aktuell behandelte Geschäfte in der nationalen und kantonalen SVP Parteileitung; zusammen mit Gemeinderat Urs Rettich orientierte er die Mitglieder auch über die zur Zeit im Gemeinderat behandelten und anstehenden Geschäfte.

In seinem äusserst interessanten Referat zeigte Andreas Bazzon eindrücklich auf, welche Konsequenzen die Annahme der Atomausstiegsinitiative zur Folge hätten. Als Physiker konnte er auch fundiert und klar verständlich die Vorgänge bei der Produktion von Elektrizität (Bandenergie, Regelenergie) und die Erfordernisse für den Transport an das Stromnetz aufzeigen. Der von der Initiative geforderte sofortige Ausstieg aus der Atomenergie würde zu einem absoluten Chaos in der Stromversorgung führen. Aus rein physikalischen Gründen würden Sonne und Wind niemals den fehlenden Strom der abgeschalteten Atomkraftwerke ersetzen können. Sollte die Atominitiative beschlossen werden, würden die Elektrizitätskosten mittelfristig gewaltig steigen, davon betroffen wären insbesondere die KMU’s sowie der Mittelstand. Zudem müsste damit gerechnet werden, dass die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleistet wäre, zumal das Stromnetz schon heute eine oberste Belastung aufweist und ein Ausbau Jahre dauern und Kosten von mehreren Milliarden verursachen würde. Folglich müsste vermehrt mit grösseren Stromausfällen gerechnet werden, welche wiederum in kürzester Zeit der Wirtschaft Schäden in Milliardenhöhe verursachen würden. Andreas Bazzon empfiehlt die Atomausstiegsinitiative abzulehnen. Die Mitgliederversammlung beschliesst in der Folge einstimmig die Nein-Parole.

Das zweite Referat von Peter Kamber zeigt die Probleme als Folge der laufend initiierten Änderungen des Schulgesetzes für Lehrerinnen und Lehrer aber auch für Schülerinnen und Schüler auf. So wirkt sich die starke Durchmischung der Klassen mit Schülern unterschiedlichster Lernfähigkeit, Lernwilligkeit, Sprachkenntnisse usw. sehr negativ auf das Lernniveau aus. Auch, dass Lehrkräfte nur noch als „Coach“ tätig sind und die Lernenden beim Selbststudium begleiten sollen, wirkt sich auf den Unterstufen negativ aus. Durch die vielen Teilzeitpensen der Lehrkräfte haben die Schüler oft keine eigentliche Bezugsperson mehr, an der sie sich orientieren und an die sie sich wenden können; zudem haben Lehrkräfte auch oft nicht mehr den Mut, das vom Gesetz her noch Mögliche anzuwenden (bspw. christliche Weihnachtsfeiern) und halten sich lieber an den Mainstream, der für sie weniger Probleme verursacht. Dieses Referat zeigte eindrücklich auf, was im Schulbereich alles falsch läuft; von der Politik ist dringend zu fordern, das Schulgesetz so anzupassen, dass die Beschulung der den Lehrkräften anvertrauten Schülerinnen und Schüler wieder erfolgreich und zielorientiert erfolgen kann.

Nach dem Dank an die Referenten und der Behandlung weiterer kleiner Geschäfte schliesst der Präsident die Mitgliederversammlung und dankt nochmals für das zahlreiche Erscheinen.

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