31.01.2016  |    Hinterlasse ein Kommentar

Der Kanton verlocht mit dem Kauf von Repower-Aktien eine viertel Milliarde Steuerfranken

Die SVP-Graubünden hat den Kauf von zusätzlichen Repower-Aktien aufgrund der dadurch entstandenen Aktienmehrheit seitens des Kantons schon von Anbeginn kritisiert. Im August 2013 hat die SVP Graubünden den Kanton denn auch ausdrücklich davor gewarnt, die zusätzlichen 12.3 % Aktien der Repower von Alpiq für 86 Mio. Franken zu übernehmen. Wie der aktuell desolate Zustand des Aktienkurses zeigt, sind die Befürchtungen völlig zurecht erfolgt, denn durch die Aktienmehrheit des Kantons ist das Unternehmen zum Spielball der Politik geworden.
Durch Mithilfe  von Grünen und Linken Kreisen hat es der Kanton unter der Ägide der Departemente Energie und Finanzen nun fertig gebracht, Repower derart zu schwächen, dass die Aktien kaum mehr was wert sind und entsprechend rund eine viertel Milliarde Steuerfranken in den Sand gesteckt wurden. Vor dem Kauf wurde zwar der Bevölkerung versprochen, dass der Kanton die Aktienmehrheit möglichst umgehend wieder abgibt – einmal mehr wurden die Steuerzahler an der Nase herumgeführt. Der Kanton hält auch drei Jahre nach diesem Versprechen die Aktienmehrheit, nur sind die Aktien kaum mehr was wert, ja sie haben gar Ramsch-Niveau erreicht und der Kurs sinkt rasant weiter. Nachdem bereits mit dem kläglichen Scheitern des Grosssägewerks in Domat Ems der Kanton einen Verlust von über 20 Millionen Franken eingefahren hat, kommt nun auch noch dieser riesige Verlust mit von gegen 250 Millionen der Repower-Aktien dazu. Die Verantwortung gegenüber den Steuerzahlern will natürlich niemand tragen, nicht die Grünen und Linken Parteien und schon gar nicht die Regierung auch nicht der Energieminister oder die Finanzministerin. In der Privatwirtschaft müssten die Führungsverantwortlichen, welche ein solches Desaster anrichten, mit den entsprechenden Konsequenzen rechnen, das heisst unmissverständlich zurücktreten Die SVP-Graubünden fordert, dass nun endlich die Aktienmehrheit an der Repower vom Kanton abgegeben wird, sehr viel grösser kann ja der Verlust auch bei einem Verkauf nicht mehr werden. Dadurch würde Repower zumindest die unternehmerische Freiheit wieder zurückerlangen.

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