02.08.2017  |    Hinterlasse ein Kommentar

Freiheitskämpfer braucht es auch heute!

Festrede von Magdalena Martullo-Blocher in La Punt

Magdalena Martullo-Blocher, Unternehmerin der EMS-CHEMIE und Nationalrätin, erinnerte in Ihrer Ansprache zum 1. August in La Punt Chamues-ch im Oberengadin, an die beherzten Männer von 1291, welche, bedrängt durch Habsburgische Vögte, den ewigen Bund zur Unabhängigkeit schworen. In den inzwischen vergangenen 726 Jahren sei die Eidgenossenschaft immer wieder von Arglist bedroht worden, habe aber auch immer wieder die Kraft und den Mut gefunden, sich gegen Bevormundung zu wehren und den eigenen Weg zu gehen, erklärte Martullo. So treffe man in der Schweizer Geschichte in vielen Regionen Freiheitskämpfer an, welche sich selbstlos und mutig für die Unabhängigkeit des Landes und seiner Bürger einsetzten. So kennt auch La Punt Chamues-ch seinen eigenen „Willhelm Tell des Oberengadins“. Adam da Chamues-ch nahm 1420 das Schicksal in die eigene Hand und brachte den tyrannischen Vogt um. Damit befreite er das Oberengadin von der unliebsamen Vogtschaft Guardaval. Auch im Schwabenkrieg bewiesen die Bürger von Chamues-ch Mut, indem sie kurzerhand ihre eigenen Holzhäuser anzündeten und so die fremden Soldaten in die Flucht schlugen. „Die damalige Arglist der Zeit existiert leider auch heute“, betonte Martullo. Immer mehr würden die nationalen Politiker den Versuchungen der Grossmächte erliegen, was die bewährten Werte Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung stark bedrohe. Das geplante institutionelle Rahmenabkommen, welches die Übernahme von EU-Recht und fremde Richter vorsehe, verstosse „direkt gegen den Freiheitsbrief und unsere Verfassung“.  Martullo rief die Zuhörer und Bürger dazu auf, sich aktiv für die Werte der Schweiz einzusetzen und selber für die Freiheit zu kämpfen.

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