30.08.2017  |    Hinterlasse ein Kommentar

Zweimal NEIN und einmal JA am 24. September 2017

An der letzten Delegiertenversammlung in Zuoz fasste die SVP Graubünden die Parolen für die Abstimmung vom 24. September 2017. Dabei wurde die Vorlage über die Altersreform 2020 kontradiktorisch diskutiert. Nationalrätin und Kommissionsmitglied Verena Herzog SVP Thurgau, wies darauf hin, dass es zwar von links bis rechts völlig unbestritten ist, dass bei den Sozialwerken eine Reform nötig ist: Ohne AHV-Revision ist die finanzielle Zukunft dieses Sozialwerkes längerfristig nicht mehr gesichert. Diese Revision enthält jedoch Punkte, die zu Mehrausgaben führen, was genau das Gegenteil der erhofften Sanierung bewirkt. Nationalrätin Silva Semadeni, SP Graubünden, zeigte die positiven Aspekte der Revision auf und wieso dieser Kompromiss die gute Lösung ist. Nach einer langen Diskussion wurde die zweifache NEIN Parole deutlich mit 57:0 gefasst.

Bei der zweiten Vorlage geht es um die Ernährungssicherheit unseres Landes. Bundesrat, Ständerat und Nationalrat haben mit grosser Mehrheit den Gegenvorschlag zur Initiative für Ernährungssicherheit des Bauernverbandes gutgeheissen. Der Bauernverband hat daraufhin die Initiative zu Gunsten des Gegenvorschlags zurückgezogen. Diese Vorlage wurde von Präsidenten des Bündner Bauernverbandes, Thomas Roffler, Grüsch, vorgestellt und von den Delegierten mit 55 JA zu 1 NEIN Stimme unterstützt.

Anschliessend orientieren Roman Hug, Grossrat über die aktuellen Geschäfte im Grossen Rat und Polizeikommandant Walter Schlegel über die aktuellen, tragischen Ereignissen in Bondo.

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