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Brand „Das Erfolgsrezept heisst Regionen“

Mehr als 60 Besucher machten Regierungsratskandidat Heinz Brand, Nationalrat und SVP-Parteipräsident Toni Brunner sowie dem Grossratskandidaten Werner Wyss der Region in Savognin ihre Aufwartung.

Sichtlich erfreut über den grossen Besucheraufmarsch waren die Organisatoren der Veranstaltung Werner Wyss wie auch Alt-Kreis- und Bezirksgerichtspräsident Tona Collet.

Graubünden ist stark durch seine regionale Vielfalt

Der Klosterser Regierungsratskandidat Heinz Brand wies in seinem Referat auf die Stärken und Vorteile Graubündens hin. Gerade dank der regionalen Unterschiede, der Vielfalt, welche sich landschaftlich, politisch und wirtschaftlich zeige, sei Graubünden sowohl bei den Einheimischen wie Gästen hoch im Kurs. Es gelte den “Bündner Schätzen“, einer intakten Umwelt, einer landwirtschaftlichen Vielfalt, den verschiedenen Traditionen und Kulturen Sorge zu halten. Dies verbunden mit der hohen Sicherheit und Sauberkeit wie auch mit einer exzellenten Qualität der einheimischen Landwirtschaftsprodukte, sei was die Touristen beeindrucke und auch den beinahe kriseresistenten Wirtschaftsmotor Graubündens am Laufen erhalte. Beim Produktmarketing muss dieses Potential der regionalen Vielfalt noch weiter entwickelt werden; dabei dürfen die Leistungen der Landwirtschaft, ihr Beitrag zur intakten Umwelt, der emotionale Beitrag der Alpbewirtschaftung für den Tourismus nicht unterschätzt werden. Was für den Einheimischen alltäglich und unspektakulär sei, wie der tägliche Blick auf unsere Berge, die intakte Landschaft, die Alpkäsereien, die scheinbar unspektakulären Alpabzüge und unsere qualitativ und geschmacklich hochstehenden regionalen Produkte, sind für unsere Gäste einzigartig. Und jede Region hat ihre Schätze und das Potential noch mehr daraus zu machen.

Erschliessungsfrage von enormer Wichtigkeit für die Regionen

Dabei sei jedoch die Erschliessungsfrage von entscheidender Bedeutung; für Graubünden berüchtigt und allen bekannt seien sicherlich die Zufahrtsstrassen zu den bekannten und gut besuchten Valser Thermen oder ins attraktive Skigebiet Samnaun. Derartige Bjoux müssten einfach besser erschlossen sein. Und wenn die Touristen mit ICD und TGV bis nach Graubünden komme, dann sei es auch wichtig, dass diese im ½ h Takt mit RHB und Postautos in Graubünden weiterkommen. Und gerade weil aus Spargründen der ÖV abgebaut werden, sei dem Individualverkehr noch grössere Bedeutung zuzumessen und entsprechend seien Strassenverbindungen sicherzustellen, so Heinz Brand weiter. Nur so können in den Regionen Infrastrukturen erhalten und der Abwanderung entgegen gewirkt werden.

Fusionen ja, doch bitte von „unten“

Bei Fusionen, so der Regierungsratskandidat aus persönlicher Erfahrung, sei es wichtig, dass diese von der Bevölkerung beider Parteien getragen werde. Ansonsten führe dies nur zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Der Kanton können zwar Hilfeleistung bei den Fusionsverhandlungen bieten und somit zum Erfolg beitragen, doch eine von oben verordnete Zwangsfusionierung gegen den Willen einer oder mehreren Partein führe langfristig nicht zum Erfolg.

Warum braucht es eine SVP?

Der noch junge und doch schon sehr erfahrene Nationalrat und Bauer Toni Brunner zeigte aufgrund von aktuellen politischen Problematiken auf, warum es die SVP brauche, eine Partei, die sich für die Urschweizer Werte wie direkte Demokratie, Unabgängigkeit und Neutralität einsetze und dass es gut sei, dass es noch Leute gebe, die offen und ehrlich politisieren, und zu ihrer persönlichen Meinung stehen. Und genau solche Politiker brauche die Schweiz, aber auch Graubünden. In der anschliessenden Fragerunde wurde die Fusionsfrage intensivst diskutiert bevor der Bariton Gion Jäger, begleitet von Claudio Steier am Piano, die Besucher mit einem „Dorma bain“ entliess.

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