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SVP Graubünden gewinnt HarmoS Abstimmung

Die Schweiz. Volkspartei (SVP) Graubünden dankt zunächst dem überparteilichen Referendumskomitee dafür, dass dessen Einsatz eine Volksabstimmung zur HarmoSVereinbarung ermöglicht hat. Nach dem Willen von Regierung und Parlament sollte diese bildungspolitische Vorlage ohne Volksbefragung durchgewunken werden. Solche bildungspolitischen Diskussionen sind äusserst wichtig und notwendig. Die SVP Graubünden wird sich auch in Zukunft für die demokratischen Rechte der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einsetzen. Die SVP Graubünden dankt auch allen, die sich mit der Vorlage intensiv auseinandergesetzt und die Vorlage aus vielen sachlichen Gründen abgelehnt haben. Grotesk war der Vorwurf, es handle sich um eine parteipolitische Diskussion. Die Ablehnung wurde vielmehr getragen von allen Bevölkerungsschichten und aus allen Regionen. Die Abstimmungsdiskussion und das Abstimmungsergebnis brachten den weit verbreiteten Unmut zur Bündner Bildungspolitik zum Ausdruck. Diese Politik ist geprägt von fehlendem Weitblick. Diese orientiert sich seit langem nicht mehr an den Interessen der Jugendlichen nach einem erhöhten Bildungsniveau, sondern ist geprägt von politischen Interessen und ständigen Reformen. Die SVP Graubünden freut sich über den Ausgang der Abstimmung. Erfreulich die Feststellung, dass sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auch durch eine teilweise sehr einseitige Medieninformation nicht beeinflussen liessen. Die SVP fordert nun, dass die im Abstimmungskampf von vielen Seiten erwähnte fehlende Harmonisierung im Fremdsprachenbereich im Interesse der interkantonalen Mobilität nochmals mit aller Gründlichkeit thematisiert wird. Gerade diese auch mit HarmoS nicht gewährleistete Harmonisierung in einem wichtigen schulischen Bereich hat wesentlich zur Ablehnung der HarmoS-Vorlage beigetragen. Deshalb ist die Erwartung in diesem Bereich ausgewiesen. Die SVP Graubünden wird sich in der Bildungspolitik weiterhin engagieren. Die Interessen der Jugendlichen müssen wieder in Zentrum der Diskussionen treten. Für uns muss aber wieder die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Vordergrund stehen. Ständige Reformen allein machen noch keine bessere Schule. Die Lehrpersonen sollen sich wieder auf ihren Kernauftrag konzentrieren können. Wenn die Bündner Bildungspolitik wieder diese Zielsetzung formuliert, ist der Bildungsstandortes Graubünden gut unterwegs.

SVP Graubünden Kontakt:

Jon Peider Lemm, Präsident, Chaunt da Luf, 7525 S-chanf G: 081 833 44 66, M: 079 419 55 47, jonpeider.lemm@bluewin.ch

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