Junge SVP lanciert nationale Wolfspetition
Rettung der Alpwirtschaft: Höchstgrenzen für die Wolfsbestände in der Schweiz
Die Junge SVP der Kantone Tessin, Schwyz, St. Gallen, Zürich, Nidwalden, Graubünden und Oberwallis warnt vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Wolfes in der Schweiz und lanciert eine nationale Petition für eine klare, transparente und handlungsfähige Wolfsregulierung. Während 2020 noch von rund 11 Rudeln und etwa 100 Individuen ausgegangen wurde, sprechen aktuelle Angaben für 2026 von 43 Rudeln und über 350 Wölfen; die Verbreitung reicht inzwischen in Voralpen, Alpen, Jura und periurbanen Gebieten des Flachlandes. «Der Wolf ist nicht mehr nur ein alpines Problem; auch Regionen wie das Zürcher Oberland kennen das Tier und müssen geschützt werden», sagt die Sektion Zürich. Aus Graubünden: «Im Kanton gibt es heute 11 Rudel — fast so viele, wie die Strategie des Bundes für die ganze Schweiz vorsieht.»
