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Heinz Brand ist neuer Präsident der SVP Graubünden

Die Delegierten der SVP Graubünden wählten an ihrer gestrigen Versammlung in Chur den Klosterser Nationalrat Heinz Brand einstimmig als Präsidenten für den abtretenden Jon Peider Lemm aus S-Chanf.

Der Kantonalvorstand der SVP Graubünden, welcher im Vorfeld der DV getagt hatte, stellte der DV den Antrag Heinz Brand als neuen Präsidenten zu wählen. Die über 100 Delegierten wählten Heinz Brand mit einem lange anhaltenden Applaus und freuten sich sichtlich über ihren neuen Präsidenten. Brand dankte den Delegierten für ihr Vertrauen und machte in seiner Rede auch gleich klar, dass er sich «mit vollem Engagement, allen Kräften und Überzeugung» dafür einsetzen werde, die bisherigen Erfolge fortzusetzen. Unter anderem will Brand die Partei in weiteren Regionen mit neuen Sektionen weiter und noch besser verankern. Weitere Punkte auf Brands politischer Agenda als Präsident sind die Proporz-Initiative, das wirtschaftliche Gedeihen Graubündens und die Erhaltung der dezentralen Besiedelung im Kanton. Heinz Brand dankte seinem Vorgänger Jon Peider Lemm – wie zuvor Vizepräsident Reto Rauch – für die seit der Neugründung der Partei im Jahr 2008 geleistete Arbeit. Ebenfalls für seine langjährige politische Arbeit wurde Alt-Ständerat Christoffel Brändli gewürdigt. Jon Peider Lemm hob in seiner Laudatio die grossen politischen Leistungen Brändlis für den Kanton Graubünden hervor, insbesondere in den Bereichen Verkehrspolitik und Tourismus. Christoffel Brändli sei überparteilich und gesamtschweizerisch verankert und dessen Leistungen anerkannt.

Klares Nein und zweimal Ja

Die Zweitwohnungsinitiative der Franz-Weber-Stiftung wurde von den Delegierten der SVP Graubünden klar abgelehnt. Damit folgte die Basis ohne Gegenstimme dem Antrag ihres Vizepräsidenten Reto Rauch, der vor den Auswirkungen einer Annahme am 11. März gewarnt hatte. Das Volksbegehren könne zu einem Baustopp für Feriendomizile in weiten Teilen des Kantons führen, warnte Rauch. Allerdings fordert die SVP von Kanton und Gemeinden griffige Massnahmen vor allem zur Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum für Einheimische. Grossrat Andrea Davaz beantragte bei der kantonalen Initiative gegen die Bürokratie, die am 29. Januar zur Abstimmung gelangt, die Ja-Parole obwohl er bezweifle, dass die Initiative Bürokratie verhindern werde. Die SVP Graubünden folgte dem Antrag und beschloss auch bei Bauspar-Initiative vom 11. März die Ja-Parole, welche von Nationalrat Heinz Brand kontradiktorisch präsentiert wurde.

Unterstützung für Rathgeb

Die Delegierten folgten deutlich dem Antrag der Parteileitung den Kandidaten der FDP Christian Rathgeb bei den Ersatzwahlen für ausgeschiedenen Martin Schmid zu unterstützen. Die SVP Graubünden werde bei den nächsten Regierungsratswahlen mit einem eigenen Kandidaten antreten.

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