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Parteitag der SVP Graubünden in Davos bereits Tradition

Parteitag der SVP Graubünden in Davos bereits Tradition

SVP Graubünden gibt sich kämpferisch

Rund 300 Besucher aus ganz Graubünden wie auch eine Gäste-Delegation aus dem Kanton Luzern strömten an diesem frühen Samstag Vormittag zum traditionellen Parteitag nach Davos und beschäftigen sich intensiv mit der Bündnerischen Verkehrspolitik.

Gute Verkehrserschliessung unabdingbar

Zunächst skizzierten Vertreter des Engadins, der Surselva, des Misoxs und des Bündner Rheintales die verkehrspolitischen Probleme ihrer Regionen, deren Auswirkungen auf die Bevölkerung und präsentierten abschliessend ihre Forderungen. Danach referierte Ständerat Christoffel Brändli zur nationalen Verkehrspolitik und schilderte eindrücklich deren Auswirkungen für den Standort Graubünden; Graubünden habe im Bereich Strassenunterhalt im Durchschnitt doppelt so hohe Ausgaben wie andere Kantone und vier mal so hohe Ausgaben wie der „günstigste“ Kanton. Dazu komme, dass heute 40 % der Strassen in Graubünden sanierungsbedürftig und über 60% der Bahnbrücken und –tunnels sich aktuell in schadhaftem Zustand befinden. Auf den Kanton Graubünden kommen in nächster Zeit Rieseninvestitionen zu, die dieser alleine nicht bewältigen könne. Die nationale Verkehrspolitik hingegen konzentriere sich immer mehr auf die Zentren und auf diese Weise laufe das Bündnerland Gefahr ins Hintertreffen zu geraten. Mit der Resolution Verkehrspolitik forderte die SVP für Graubünden eine bessere Anbindung an die Nachbarregionen und ans Ausland, eine gute strassenmässige Erschließung, gute öV-Verbindungen in alle bewohnten Siedlungen, für die RhB gleich lange Spiesse wie für die SBB wie rasche Umsetzungen von Lärmschutzmassnahmen im Bündner Rheintal. Die SVP Graubünden betont in ihrem Resolutionspapier, dass sie eine Alpentransitbörse ablehne, welche den Binnenverkehr und entsprechend z.B. die Regionen Misox, Calanca etc. mehrbelaste. Das Parteivolk verabschiedete den Forderungskatalog mit viel Applaus.

Für unsere Heimat

Mit Spannung wurde das Referat des Ehrengastes Alt-Bundesrates Christoph Blocher erwartet, der erst kürzlich seinen 70. Geburtstag feierte. Von Politmüdigkeit und „Altersmilde“ spürten die Besucher jedoch bei seinen mit Anekdoten angereicherten Ausführungen wenig und liessen sich gerne von den geschilderten Qualitäten, Stärken der Schweiz überzeugen und dass es sich auf jeden Fall lohne für die Heimat Schweiz einzustehen.

>>>Mehr Informationen zum Parteitag

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