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Sessionsbericht von Grossrat Jan Koch

Im August 2010 durften wir, als neu gewählte Grossräte, unsere erste Session live miterleben. In der kurzen Fraktionssitzung am ersten Morgen wurden die Traktanden der kommenden Tage behandelt. Es zeigte sich schnell, dass wir in unserer kleinen Fraktion sehr speditiv und gut miteinander arbeiten können. Danach ging es für uns zum ersten Mal in den Saal. Als kleinste Fraktion mussten wir schon bei der Platzzuweisung feststellen, dass auf uns wohl in den kommenden 4 Jahren keine all zu grosse Rücksicht genommen werden wird. So kam es, dass Andrea Davaz und ich als neue Grossräte genau gegenüber unserer zwei „alten Hasen“ Agnes Brandenburger und Ernst Nigg platz nehmen durften. Die Standespräsidentin und der Vize-Präsident wurden gewählt, die Grossrätinnen und Grossräte vereidigt und wir konnten mit der Bearbeitung der Traktanden beginnen. Nun, schon in den Vorbereitungen auf die Session zeichnete sich klar ab, dass vor allem die Revision des Krankenpflegegesetzes zu reden geben wird. Mit Erstauen nahmen wir zur Kenntnis, dass die Regierung erst einen Tag vor Sessionsbeginn den Fraktionspräsidenten die Zahlen für diese Vorlage in bearbeiteter Version zukommen liess. So entschieden wir uns kurzerhand, einen Rückweisungsantrag der Vorlage auf die Oktobersession zu stellen, damit wir diese Zahlen mit den uns zur Verfügung stehenden Experten noch bearbeiten können. Leider wurde unser Anliegen knapp abgelehnt und die Detailberatung der Vorlage begann. Da das Thema heiss debattiert wurde, konnte man als neues Mitglied im Parlament die Arbeits- und Vorgehensweise gut kennen lernen.

Nun, rückblickend gesehen, hat sich die Augustsession für uns als neue Grossräte sehr positiv dargestellt. Wir durften die parlamentarische Arbeit direkt mit allen Facetten kennen lernen, mussten aber auch erstes Lehrgeld bezahlen. Die FDP kam kurzerhand und hat eine Anfrage unserer Fraktion direkt in einen eigenen Auftrag umgewandelt, da sie das Thema für sich besetzen wollten. Wir wollten zuerst die Regierung zu ihrer Meinung bezüglich Bauten ausserhalb der Bauzone (Maiensäss) anfragen und danach in einem zweiten Schritt einen konkreten Auftrag daraus ableiten. Nun ja, fürs nächste Mal wissen wir Bescheid…

Beendet wurde die Session mit der Feier der neu gewählten Standespräsidenten, was sich für den überparteilichen Austausch als sehr positiv herausstellte und als gelungener Anlass bezeichnet werden darf.

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