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SVP Graubünden kämpft für dezentrale Besiedlung

Die flächendeckende Besiedlung und Bewirtschaftung unseres Kantons ist immer mehr gefährdet. Gemeindefusionen sowie die Schaffung zentraler Strukturen scheinen die einzigen Lösungen zu sein, welche das Volkswirtschaftsdepartement und die Regierung anbieten. Dabei ist klar: Ohne flankierende Massnahmen bringt die Zentralisierung nichts. Im Gegenteil, sie beschleunigt die Zerstörung der grossartigen Vielfalt in unserem Kanton. Bei jedem Zusammenschluss bzw. bei jeder Fusion muss sichergestellt werden, dass die einzelnen Dörfer weiter bestehen können. So zum Beispiel müssen die Verkehrsverbindungen auch in Zukunft ungeachtet der Gemeindestruktur weiter garantiert werden. Ganz im Gegensatz zu den Zentren unseres Landes, welche die SBB dank enormen staatlichen Beiträgen erschliesst, scheint es die Grundversorgung (Service Public) in Randgebieten immer weniger zu geben. Aktuell nun die Ankündigung, dass die Erschliessung zahlreicher Siedlungen mit dem Postauto nicht mehr in bisherigem Umfang gewährleistet werden könne, zeigt deutlich die zu verhindernden Entsiedelungstendenzen. Der von Seiten des Volkswirtschafts¬departements diesen Frühling kommunizierten Abkehr von der flächendeckenden Bewirtschaftung und Erschliessung abgelegener Dörfern ist entgegen zu wirken. Diese Verkehrsverbindungen in die Randregionen sind für die Erreichbarkeit insbesondere auch im Zusammenhang mit dem Schulbesuch ausserordentlich wichtig. Es wäre verheerend, wenn in Zukunft nur noch Verbindungen in die "neuen" Gemeindezentren sichergestellt würden und die übrige Erschliessung den Gemeinden zu überlassen, welche in den meisten Fällen hoffnungslos überfordert wären. Auch der neue Finanzausgleich (NFA) bringt hier keine Verbesserung.

Flankierende Massnahmen ergreifen, um Vielfalt zu sichern

Vor Gemeindefusionen sind deshalb flankierende Massnahmen zu definieren, welche langfristig die Vielfalt unserer Regionen sicherstellen. Denn es betrifft nicht nur die einfache Erschliessung von Randregionen, sondern unter anderem geht es auch um die Gewährleistung der Schulangebote, um die Beibehaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen und vieles mehr. Die flächendeckende Bewirtschaftung und Besiedlung unsers Kantons sind ausschlaggebend für die faszinierende Vielfalt Graubündens. Die SVP fordert darum einmal mehr die Regierung auf, aufgrund dieser Entwicklungen eine aktive Strategie zur Sicherstellung der dezentralen Bewirtschaftung und Besiedlung unseres Kantons zu entwerfen und diese geschlossen in die politische Diskussion einzubringen.

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