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Medienmitteilung

Erste neg. Auswirkungen der Energiestrategie 2050

Die Energiestrategie 2050 zeigt bereits die befürchteten negativen Auswirkungen für unseren Kanton mit seinen Wasserkraftressourcen.

In der Medienmitteilung vom 05. April 2018 hat die SVP Graubünden darauf hingewiesen, dass sich die Situation für den Kanton durch Annahme des Energiegesetzes des Bundes (Energie-„Strategie“ 2050) verschärft, da die Wasserkraft wegen ideologisch subventionierten ineffizienten Technologien wie Solarzellen und Windräder unter Druck steht. Erste Auswirkungen zeigen sich nun bei dem Projekt „Sarsura“ in Zernez. Das Kleinwasserkraftwerk wird keine Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) erhalten. Das Projekt muss nun voraussichtlich wegen ungenügender Wirtschaftlichkeit fallengelassen werden, die Stimmbürger haben die bisherigen Investitionskosten von rund Fr. 400’ 000– zu berappen.
Rund 1550 Haushalte hätten mittels dem Kleinkraftwerk „Sarsura“ mit Energie aus der Wasserkraft versorgt werden sollen. Damit sich dies rentiert wäre aber die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) erforderlich gewesen. Die zuständige Swissgrid hat nun das Projekt, gestützt auf das neue Energiegesetz 2050, von der KEV ausgeschlossen, da aufgrund diesem neuen Energiegesetze Kleinwasserkraftwerke mit weniger als 1000 Kilowatt, was auch für „Sarsura“ zutrifft, nicht mehr gefördert werden sollen. Als Folge ist die Realisierung des Projektes „Sarsura“ aufgrund der tiefen Strompreise nicht mehr wirtschaftlich. Im Gegensatz dazu werden aber ineffiziente Alternativenergien wie Solarzellen und Windräder massiv subventioniert. So wird das bei Haldenstein in Betrieb stehende Windkraftwerk der Calandawind AG von Josias Gasser mit jährlich rund Fr. 900’000.–Einspeisevergütung unterstützt und das obwohl dieses mit einer Jahresproduktion von 4.5 Millionen Kilowattsunden bedeutend weniger Strom produziert als das geplante Projekt „Sarsura“ mit 7 Millionen Kilowattsunden. Mit Sicherheit dürfte das nicht der einzige Fall in Graubünden bleiben, wo aufgrund des neuen Energiegesetzes 2050 alternativ produzierten Energien der Vorzug gegenüber der Wasserkraft gegeben werden wird. Kommt dazu, dass mit der Teilrevision des kantonalen Energiegesetzes (BEG), wie vom Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement (BVFD) vorgeschlagen, sich dieser Trend gar noch weiter verschärfen dürfte. Das ist mit ein wesentlicher Grund weshalb die SVP Graubünden verlangt, auf die Teilrevision des BEG zu verzichten.

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