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Medienmitteilung

Medienmitteilung: Die SVP-Graubünden hat den Kanton schon vor Jahren vor einem zusätzlichen Engagement bei Repower gewarnt.

Die Empörung der SP-Fraktion über die Antwort der Regierung zu ihrer Anfrage im Zusammenhang mit Repower ist offenbar gross – zu unrecht, da sie selbst Mitverursacherin der riesigen Vermögensverluste des Kantons ist. Die SVP und insbesondere ihre Grossratsfraktion hat in den letzten Jahren immer wieder vor einem grösseren Engagement des Kantons bei Repower gewarnt – leider erfolglos. Die Regierung hat mit Gutheissung aller übrigen Parteien und nicht zuletzt auf Druck der grünen und linken Kreise immer mehr Repower Aktien zusammengekauft.  Nun, nachdem der Schaden angerichtet ist und der Kanton hunderte von Millionen Verluste eingefahren hat, nutzt die SP das Malaise zur ordinären Wahlkampfpropaganda und schiebt die Schuld für die grossen Verluste des Kantons ganz einfach der Repower Geschäftsleitung zu.

Die SVP kritisierte seit Jahren vehement den damals von der Regierung beabsichtigten Kauf der Alpiq-Beteiligung an Repower, wodurch der Kanton mit 58.3 % die Aktienmehrheit erlangte. Die SVP befürchtete, dass dadurch Repower zum Spielball der Politik werden könnte. Dies ist nun der Fall; sämtliche damals geäusserten Befürchtungen sind eingetreten – schlimmer noch, durch die 2016 durchgeführte Kapitalerhöhung und den Einstieg der zürcherischen EKZ bei Repower ist der Kanton nicht mehr Hauptaktionär und hat so auch wichtige Vorteile verloren. Wie die SVP Graubünden bereits beim Kauf der Alpiq Aktien geltend machte, kann es nicht Aufgabe des Kantons sein, sich an Unternehmen zu beteiligen um sich in die Geschäftsführung einzumischen. Die gesamte Schuld nun alleine der Repower Geschäftsleitung zuzuschieben und deren hohes Gehalt, welches auch aus Sicht der SVP in Bezug auf die erbrachte Leistung zu hoch ist, zu beklagen, ist zwar populistisch, aber entspricht nicht den tatsächlichen Fakten. Nur ein Teil der strategischen Fehler sind bei der jetzigen Geschäftsleitung zu suchen. Die wesentlichsten Fehler hat zum einen die alte Geschäftsleitung und zum andern die Regierung des Kantons Graubünden zu verantworten. Sämtliche wiederholten Warnungen seitens der SVP sowie die erkennbaren Warnsignale wurden ignoriert. Dass alle Parteien ausser der SVP das Vorgehen des Kantons stillschweigend guthiessen wird heute gerne verschwiegen. Nun, wo das Debakel angerichtet ist, wird von den Mitverursachern heftig gejammert. Der SP würde, auch wenn Wahlkampf angesagt ist, etwas mehr Ehrlichkeit gut anstehen.

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