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LB von Mario Cortesi: Antidemokratische EU-Elite

Zur Wahrung von Macht und persönlichen Vorteilen ist die EU-Elite bereit, die intellektuelle Fehlkonstruktion „Europäische Union“ mit allen Mitteln zu verteidigen. Obwohl ihr das Geld fehlt, verschiebt sie gigantische Summen davon von Norden nach Süden. Sie macht (und plant) dazu munter weitere Defizite und überlässt den eigenen Bürgern und den nachkommenden Generationen ein Himalaya von Schulden. Sie nimmt in Kauf, Land und Leute finanziell zu ruinieren und die eigenen Völker schrittweise – via chinesische Geldgeber – zu Kolonien verkommen zu lassen. Mehr noch; gemäss jüngsten Geschehnissen geht die „Politische Klasse“ nun gar soweit, ein EU-Volk daran zu hindern, sich demokratisch zu äussern. Bekanntlich wurde der griechische Ministerpräsident von Merkel, Sarkozy und Co. so stark unter Druck gesetzt, dass er die angekündigte Volksabstimmung nun doch nicht durchführen lassen wird. Die negativen Spannungen steigen, immer öfters gehen die Menschen auf die Strasse und die EU-Politiker beginnen sich vor dem eigenen Volk zu fürchten. Anders lässt sich ihr Verhalten rund um das Verhindern des beabsichtigten Referendums nicht erklären. Zu gross die Gefahr, dass die Volksmeinung der Griechen zu EU und Euro sichtbar werden könnte; zu gross die Gefahr, dass diese allenfalls auch als Stimmungsbarometer für andere Völker Wirkung haben könnte. Die wahre Gesinnung der EU-Elite wird immer sichtbarer, sie predigt seit Jahren das Wort Demokratie, will aber Diktatur. Und hierzulande? Dass die SVP die einzige Partei ist, die sich von Beginn an gegen ein Mitmachen in diesem zentralistischen Machtgebilde eingesetzt hat, ist bekannt. Dass aber selbst heute noch Regierungsparteien (SP) den EU-Beitritt der Schweiz fordern und eine Mehrheit in Bundesrat und Parlament das EU-Beitrittsgesuch der Schweiz nicht zurückziehen will, kann ich einfach nicht begreifen.

Mario Cortesi, Chur

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