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Neue Regionalpartei JSVP Chur gegründet

Am Samstag, 6. Nov. versammelten sich 59 Stimmberechtigte zur Grün-dungsversammlung der JSVP Chur im Hotel Chur. In seiner Begrüssungsansprache rief der erste Präsident, Pascal Fehr die Jung-Generation auf Grund des bescheidenen staatsmännischen Nachwuchses dazu auf dringend politisch aktiv zu werden. Als weitere Vorstandsmitglieder gewählt wurden Tim Candrian, Vize-Präsident, Marc Hermann, Aktuar, Marco Kalberer, Kassierer und Sandro Waser, Beisitzer. Anja Pfister und Lea Madlen Aliesch amten als Revisorinnen. Die drei Grusswort-Redner Grossrätin Agnes Brandenburger, Claudio Scandella JSVP GR sowie Beath Nay, Vize-Präsident der SVP Chur lobten das grosse Engagement der Jungpartei, ermutigten mit dem alt-bundesrätlichen Zitat „Freude herrscht“ für Zuversicht und Optimismus und betonten die Wichtigkeit regionaler Stützpunkte und Ansprechmöglichkeiten für politische Anliegen.

Gastreferent NR Christoph Mörgeli

Als prominenter Gastredner erläuterte Nationalrat Christoph Mörgeli, ZH trotz ärztlicher Dispens-Empfehlung mit angekratzter Stimme auf humorvolle und überzeugende Art einige Argumente zur Ausschaffungsinitiative. Mit Verweis auf die hohe Einwanderungszahl von 1,2 Mio. Personen seit 1990 stellte er den Ruf als ‚abgeschotteten Inselstaat’ Schweiz stark in Frage. In diesem Zusam-menhang verglich er die fehlende Migrations-Obergrenze mit den geregelteren Platzvorschriften der Tierschutzverordnung. Herr Mörgeli bezweifelt die Gerechtigkeit einer Partizipation der Immigranten am heutigen sozialen Wohlstandsniveau, welches hauptsächlich der jahrzehn-telangen Arbeit unserer Ahnen zu verdanken sei. Weitere Bedenken äusserte er zu den äusserst komfor-tablen Aufenthaltsbedingungen in Schweizer Gefängnissen, welche eine abschreckende Wirkung bei weitem verfehlen würden. In Anspielung auf Äusserungen der ehemaligen JPSD-Ministerin berichtigt NR Mörgeli ‚einfacher Diebstahl’ sei kein Bestandteil des durch die Ausschaffungsinitiative abgedeckten Deliktkataloges. Die durch den Ge-genvorschlag zur Pflicht werdenden Integrationsmassnahmen bezeichnet der Zürcher Nationalrat als zu staatlich und vermisst darin den persönli-chen, freiwilligen Bemühungsanteil der Zuwanderer. Der Gastredner beendet sein spannendes Referat mit Hinweis auf die erst langfristig spür-baren Auswirkungen der Volksabstimmung und ruft insbesondere die junge Generation auf an die Urne zu gehen.

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