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Medienmitteilung

Nomination Nationalrats-Kandidaten

Die SVP Graubünden führte am 26. Febr. 2019 im Plantahof in Landquart ihre Nominationsversammlung für die Nationalratswahlen 2019 durch. Die Partei steigt wiederum mit zwei Hauptlisten in den Wahlkampf und nominiert 10 Kandidatinnen und Kandidaten aus verschiedenen Regionen und Berufen. An der Spitze stehen die beiden Bisherigen, Nationalratsvizepräsident Heinz Brand (Klosters) und Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher (Domat/Ems).

Mehr als 170 Delegierte und Parteimitglieder sind am Dienstagabend der Einladung der SVP Graubünden zur Nominationsversammlung für die Nationalratswahlen vom 20. Oktober 2019 in den Plantahof nach Landquart gefolgt. Sie wurden durch den Präsidenten der SVP Graubünden, Nationalrat Heinz Brand, mit einem Kurzreferat zur Lage der Partei vor den Wahlen begrüsst. Er hielt dabei fest, dass sich die SVP Graubünden seit ihrem 11-jährigen Bestehen erst zum dritten Mal an eidgenössischen Wahlen beteilige. Bei den letzten Wahlen konnte sie bereits 29.7 % aller Stimme auf sich vereinigen und wurde damit erneut und mit Abstand wählerstärkste Partei Graubündens. Es sei das unmissverständliche Ziel der Parteileitung, so Brand, die beiden Nationalratssitze unter allen Umständen und mit allen Kräften zu verteidigen. Umso erfreulicher sei es deshalb, dass die SVP Graubünden wiederum in der Lage sei, den Wählerinnen und Wählern zwei Listen mit einer breiten Auswahl von bestens qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten zu präsentieren. Aufgrund der anstehenden Entscheide im Zusammenhang mit dem EU-Rahmenabkommen sei eine starke SVP-Fraktion in Bern äusserst wichtig. Nur diese biete als einzige und grösste Fraktion Gewähr für Freiheit und Sicherheit des Landes. Kein Thema an diesem Abend seien eine allfällige Nomination für den Ständerat und die Frage möglicher Listenverbindungen. Diese Entscheide werde die Partei im Laufe des Sommers fällen.

Der Wahlkampfleiter der SVP Schweiz, Nationalrat Adrian Amstutz, legte anschliessend dar, weshalb eine starke Bündner Delegation im Nationalrat auch für die SVP Schweiz besonders wichtig ist. Er begrüsste die Anwesenden als «Chefs», denn alleine das Volk sollte seiner Meinung nach in der Schweiz der Chef der Politiker sein. Als ehemaliger Fraktionschef könne er die Arbeit der beiden bisherigen Nationalräte Heinz Brand und Magdalena Martullo sehr gut beurteilen. Beide würden sich im Parlament hervorragend für die Unabhängigkeit der Schweiz und insbesondere für die Interessen des Kantons Graubünden engagieren. Ihre Stimmen in Bern hätten grosses Gewicht. Amstutz wies darauf hin, dass sich die SVP als einzige Partei dafür einsetze, dass die Schweiz unabhängig und frei bleibe. Ihr oberstes Ziel sei es, dass es den Schweizerinnen und Schweizern gut gehe. Eine Anbindung an die EU, welche alle übrigen Parteien anstrebten, könne nur mit einer starken SVP Delegation in Bundesbern verhindert werden. Nationalrat Amstutz gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass mit Hilfe aller dieses Ziel durchaus erreicht werden könne. Dafür müssten sich im kommenden und äusserst wichtigen Wahlkampf aber alle nach Massgabe ihrer Möglichkeiten vollumfänglich engagieren.

Unter der Regie des Wahlkampfleiters der SVP Graubünden, Andrea Florin, erfolgten anschliessend die Wahlvorschläge der Parteileitung und die Nomination der Kandidierenden. Die SVP Graubünden beabsichtigt wiederum mit zwei Listen in den Wahlkampf zu steigen. Angeführt werden die Listen von den zwei Spitzenkandidaten, den bisherigen Nationalräten Heinz Brand und Magdalena Martullo-Blocher. Diese stellten in der Folge die (Mit-)Kandidierenden ihrer Listen persönlich vor. Beide Listen werden von erfahrenen, kompetenten und bekannten Personen angeführt. Die Listen bieten gleichzeitig neuen, qualifizierten Kandidaten eine gute Plattform zur politischen Profilierung. Beide Listen bieten überdies Gewähr für eine gute regionale und berufliche Abdeckung.
Auf Liste B kandidieren Heinz Brand, Jurist, bisher, Klosters; Valérie Favre Accola, kleine Landrätin und Unternehmerin, Davos-Platz; Roman Hug, Gemeindepräsident und Architekt, Trimmis; Ronny Krättli, Gemeinderat und Unternehmer, Domat/Ems sowie Hans Ueli Salis, Meisterlandwirt und Betriebsleiter, Chur.
Liste M wird angeführt von Magdalena Martullo-Blocher, bisher, Unternehmerin, Domat/Ems; Livio Zanolari, aGrossrat, Chur/Pschiavo, Thomas Rofller, Bündner Bauernpräsident, Grüsch; Gian Marco Tomaschett, Gemeinderatspräsident und Unternehmer, St. Moritz und Peter Kamber, ausgebildeter Schulleiter EDK und Berufsoffizier aD, Chur.
Nach der persönlichen Vorstellung hielten die Kandidierenden in einem persönlichen Statement fest, dass sie sich mit aller Kraft für die Interessen unseres Landes und speziell jene des Kantons Graubünden einsetzen wollen. Die Delegierten stimmten in der Folge mit grossem Applaus den von der Parteileitung vorgeschlagenen Kandidatennominationen zu.

Der Präsident der Jungen SVP (JSVP), Nicola Stocker, überbrachte der Nominationsversammlung sodann die Grüsse der Jungen SVP. Er hielt fest, dass die Politik wieder glaubwürdiger werden müsse, damit die Jungen sich auch wieder vermehrt für die Politik interessierten. Die JSVP werde am kommenden Samstag, 02. März ebenfalls eine Liste mit fünf Nationalratskandidaten nominieren. Zum Abschluss seines Votums sicherte er der SVP Graubünden die volle Unterstützung der JSVP zu und wünschte allen einen erfolgreichen Wahlkampf.

In einem abschliessenden Kurzreferat erläuterte aStänderat/aRegierungsrat Christoffel Brändli schliesslich, weshalb Graubünden unbedingt eine starke SVP-Vertretung in Bern benötige. Die Bündner Vertreter müssen für bürgerliche Bündner Interessen im Bundeshaus Mehrheiten gewinnen, Einsitz in wichtigen Kommissionen nehmen und Mehrheiten beschaffen können. Heinz Brand und Magdalena Martullo würden, wie das ihr bisheriges Engagement in Bern klar aufzeige, bestens hierfür Gewähr bieten. Den Manipulationsversuchen der Grünliberalen durch fragwürdige Listenverbindungen, die einzig das Ziel der Verhinderung der SVP-Kandidaten haben, sei daher eine klare Absage zu erteilen. Solche Spiele richteten sich ganz klar gegen die Interessen des Kantons und der Bündner Bevölkerung.

Der Wahlkampfleiter der SVP Graubünden, Andrea Florin, rief schliesslich in seinem eindrücklichen Wahlaufruf alle dazu auf, sich im kommenden Wahlkampf mit aller Kraft einzusetzen und aktiv für die SVP zu werben, damit weiterhin zwei SVP-Nationalräte nach Bern entsendet werden können. Nur eine starke SVP Fraktion könne die grösstmögliche Garantie dafür abgeben, dass die Interessen Graubündens bestens gewahrt aber auch die Schweiz frei und sicher bleibe. Er schloss mit dem Wahlaufruf: «Wir zählen auf Euch, jede und jeder Einzelne kann mithelfen – für Graubünden – für eine freie und sichere Schweiz. Als Team schaffen wir das!».

Der Präsident schloss danach die Nominationsversammlung gegen 21.30 Uhr und zeigte sich im Rahmen der Verabschiedung hoch erfreut über die Aufbruchstimmung in der Partei. Er wünsche sich sehr, dass dieses Engagement über den ganzen Wahlkampf anhalte, ja sich noch sukzessive steigern lasse. Er dankte allen für die Teilnahme an der Nominationsversammlung und wünschte allen eine gute Heimkehr.

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