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Leserbriefe

Die Schweiz würde in der EU wie ein Ochs am Nasenring über den Hof geführt! LB von Viktor Nell

Vorausgesetzt, der Souverän hängt einmal mehr am „Gängelband“ von Bundesrat und der Wirtschaftslobby und lässt sich wirklich verführen was da von Bern in die Schweiz hinausposaunt wird, dann ist der Stimmbürger wahrhaftig nicht mehr fähig selbständig zu entscheiden und verantwortungsvoll zu handeln.

Wenn man als Auslandschweizer die Schweiz bereist, im Unterschied zu früher, fällt besonders auf die fehlende Grenzkontrolle, verstopfte Strassen und Züge, überforderte Städte und Agglomerationen versticken im Verkehr, zubetoniertes Kulturland etc.

Letzten Sommer knackte die Einwohnerzahl der CH die 8-Millionen-Marke – davon 23,3 % Ausländer – das ist für die kleine Schweiz nicht mehr zu bewältigen. In der Schweiz wird es eng, sogar hauteng! Umso pikanter ist es, dass die EU für ihre Unionsbürger ein faktisches Niederlassungsrecht in der Schweiz samt Zugang zu unseren Sozialwerken anstrebt. SRDRS, 14.06.2011. Die Schweiz ist im Würgegriff der heutigen Form der Personenfreizügigkeit. Dringende Korrekturen sind unumgänglich!

Entgegen Drohrufe aus Bern wird die EU die Abkommen nie kündigen, denn jeder der 28 EU-Staaten müsste für sich allein kündigen, was nie geschehen wird. Besonders erst recht nicht, nachdem die EU abermals deutlich machte, dass sie neue Kohäsionszahlungen für die EU-Oststaaten von der Schweiz wünsche! Zudem ist die Schweiz ein zu wichtiger Kunde der Europäischen Union.

Seit Inkrafttreten der Bilateralen I, 1. Juni 2002, habe „keine Masseneinwanderung stattgefunden“ verbreitet der Arbeitgeberverband. Auch die Economiesuisse verschliesst gleichzeitig partout die Augen vor den gravierenden Folgen für unser Land. Ich bin Überzeugt, dass die Schweiz gar nicht auf so viele Ausländer angewiesen ist, wie die Wirtschaftsverbände und Manager behaupten. In der Schweiz gibt es genügend gut ausgebildete Fachkräfte, die arbeitslos sind. Die Unternehmen sind bei der Rekrutierung von Arbeitskräften sehr verantwortungslos. Die Firmen sind nur an Umsatz- u. Gewinnmaximierung interessiert. Die kümmern sich keinen Deut, wie hoch die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist und wie viel Schaden dem Land zugefügt wird. Sie wollen einfach die besten Angestellten zu billigen Preise.

Realität: Winterthur Stadt, 26.11.2013. Der russische Grossaktionär Viktor Vekselberg, der den Industriekonzern Sulzer in Winterthur beherrscht, hat in Folge von Restrukturierungsmassnahmen erheblichen Stellenabbau verfügt. Sulzer-CEO Klaus Stahlmann, Deutscher, hat laut Insider vor allem altgedienten Schweizer Mitarbeiter die Kündigung ausgesprochen. Zitat; „Junge Fachleute die in den letzten Monaten aus Deutschland angeworben wurden, die «jung, willig und hungrig» sind können an Bord bleiben“. Das Volk wird am 09. Februar 2014 sprechen und die Verantwortung übernehmen. Ich bin überzeugt, die Nachteile bei Annahme der Initiative sind wesentlich kleiner als die enormen Nachteile die wir jetzt schon haben. Ich werde ein klares JA in die Urne legen gegen die masslose Zuwanderung.

Viktor Nell

Präsident SVP Landes-Sektion Spanien

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