05.05.2017  |    Hinterlasse ein Kommentar

Energiegesetz: Behauptungen und Tatsachen

Es geht um unseren gesamten Energieverbrauch – nicht nur um Strom! – sondern um viel Mehr. Wer glaubt, dass dies ohne gewaltige Subventionierungskosten vonstatten gehen kann, der ist ein Träumer.

Auch wenn aus den Diskussionen nicht deutlich hervorgeht, so nehme ich aufgrund der enormen Unterstützung der Wirtschafts-Unternehmen an, dass diese von den Belastungen grösstenteils ausgenommen werden. So wie es das Energieeinsparungsgesetz vorsieht werden die Mehrkosten fast ausschliesslich den Privathaushalten aufgebürdet. Lesen Sie unbedingt im Abstimmungsbüchlein Art. 3, 55 u. 69. Hier spricht Bundesbern von machbarer Durchsetzung des neuen Energiegesetz bis hin zur Enteignung: „Die Kantone können in ihren Vorschriften das Bundesgesetz vom 20. Juni 1930 über die Enteignung für anwendbar erklären“!

Das Energiegesetz will nicht „nur“ eine Reduktion unseres Stromverbrauches, sondern will unseren gesamten Energieverbrauch massiv reduzieren! Davon sind alle Treibstoffe betroffen: Benzin, Diesel, Gas, Öel für Heizungen, Elektrizität aller EL-Geräte.

Wie kann die Krämerseele BRin. Leuthart u. Ihre Zuflüsterer behaupten; „Ein Haushalt mit vier Personen und durchschnittlichem Stromverbrauch wird mit der Erhöhung des Netzzuschlags rund 40 Franken pro Jahr mehr bezahlen müssen als heute“! Es kann doch nicht sein die Stimmbürger mit falschen Zahlen zu gängeln ein ruinöses Energiegesetz anzunehmen und bis ins Jahr 2050 zu fixieren! Überhaupt, eine Frechheit dem Steuerzahler derart gigantische Kosten aufzuzwingen; 200 Milliarden = 200’000 (tausend) Millionen verteilt auf 30 Jahre, d.h. pro Jahr 700 Millionen Steuerfranken. Arbeitnehmer, Sozialhilfeempfänger, Mieter in Mehrfamilienhäusern, das sind diejenigen, die zur Kasse gebeten werden. Der Bund sollte eher prüfen, welches sind die grossen Stromfresser und diese optimieren (…) nicht immer den Bürger bluten lassen!

Eine Energiestrategie bis ins Jahr 2050 schreibt man nicht ins Gesetz. Daher NEIN am 21. Mai 2017.

Viktor Nell, Präsident SVP Landes-Sektion Spanien E-43895 Ampolla

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